Erfreut konnte Alpmeister Hugo Langenegger eine aufgestellte und motivierte Truppe freiwilliger Helfer am 11. Alptag auf dem Kriessner Schwamm begrüssen. Nach erfolgter Arbeitsverteilung machte sich die verschiedenen Gruppen auf. Immer wieder eine wichtige Aufgabe fällt dem Zaunteam zu, das für eine sichere Einzäunung der Alpweide zuständig ist. Mit fachlicher Unterstützung schlugen sie neue Pfähle ein, spannten den Draht und befestigten diesen währschaft.
Die notwendige und jährliche Unkrautbekämpfung ist jeweils die Aufgabe der Frauen. Konzentriert marschieren sie dabei die Alpweide auf und ab und versuchen so, dem Unkraut Herr zu werden.
Schwerpunkt des diesjährigen Alptages waren jedoch die Holzerarbeiten. Eine vom Wintersturm gefällte Wettertanne und weiteres Brennholz musste von den Aesten befreut, zersägt und gespalten werden. Die praktisch holzfreien Aeste zu entsorgen, gehört zu den Aufgaben der jüngsten Helfer. Unermüdlich marschierten sie mit Aesten unter, auf den Armen oder schleppend zum Tobel und entsorgten dies fachlich einwandfrei. Während die Motorsägen heulten, die Spaltmaschine knirschte, schwitzten die Männer und Frauen trotz zähem Nebel.
Wohlverdient traf sich die Mannschaft zu einer feinen Siedwurst und einem heissen Kaffee in der Alphütte und beratschlagten, ob sie wohl fertig würden, mit dem riesigen Holzberg.
Gestärkt machten sie anschliessend wieder alle ans Werk und die Kipper füllten sich stetig mit dem Brennholz, das im Anschluss an den Alptag von einem Käufer ersteigert werden wollte. Die Asthaufen wurden immer kleiner, die Brennholzhaufen immer grösser.
Die Küchenfee ihrerseits machte alles bereit für das späte Mittagesse und vor der Alphütte wurde bereits frisches Brennholz zum Trocknen gestapelt.
Höchst zufrieden konnte sich Hugo Langenegger beim abschliessenden Mittagessen bei allen für die hervorragende Arbeit bedanken. Er zeigte sich erfreut, dass die Arbeiten in so kurzer Zeit komplett abgeschlossen werden konnten. Die drei vollen Kipper mit Brennholz waren Zeugnis für die überaus aktive Arbeit. Alles Holz konnte direkt vor Ort an den Mann gebracht werden und wird dort vor dem eigenen Haussicher nochmals für einige Schweisstropfen sorgen.
Beim gemütlichen Zusammensein genossen dann alle die warmen Sonnenstrahlen, die sich zum Glück doch noch zeigten.
Die äusserst fleissigen jungen Burschen erkundeten derweilen das Schwammtobel und die Umgebung und machten diese oder jene denkwürdige Entdeckung. Sie hatten sich diesen Spielplatz im Freien wirklich verdient und genossen diesen sichtlich.


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